Von der Sommerfrische zur Wellnessresidenz
Was in den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts als „Sommerfrische“ begann, hat sich mittlerweile zum Ganzjahresbetrieb mit euroapaweit anerkanntem Renommee und zur Wellnessoase der Top-Klasse entwickelt. Wolfgang Kostenzer und sein Team führen an Tirols größtem See ein ausgesprochen erfolgreiches Familienimperium.
Wie so viele Tiroler begannen die Eltern Josef und Agnes Kostenzer nach den Kriegswirren im Jahr 1951 mit einem Betrieb, der von Juli bis September zur damals üblichen Sommerfrische lud. Das alte Schulhaus in Maurach wurde dazu in die „Alpenrose“ umgebaut. Als dann 1977 der Juniorchef, Wolfgang Kostenzer, nach Ausbildung und Auslandspraxis das Haus übernimmt, beginnt er sukzessive mit der Verwirklichung seiner Visionen.
„Um- und Neubauten alleine waren nie meine Motivation“, so Wolfgang Kostenzer. „Mein Interesse galt immer der Erkundung des Marktes, also der Gästewünsche.“ Die exzellente Küche, der kompetente Service des Familienbetriebs sprechen sich herum und sorgen für entsprechend viele Gäste. 1990 – das Stichwort „Ganzjahrestourismus“ war in der österreichischen Ferienhotellerie gerade aufgekommen – überlegte man sich in der Alpenrose in Maurach eine neue Strategie: Wasser, Wärme, Ruhe, harmonisches Ambiente waren die Zutaten, die in Erweiterung, Zu- und Umbau mündeten.
Seit damals ist es das Bestreben von Wolfgang Kostenzer und dem Alpenrose-Team, Wellness nicht nur für die Gäste anzubieten, sondern den Gedanken auch zu leben. Davon zeugen die fünf bestens ausgestatteten Mitarbeiterhäuser, in denen viele MitarbeiterInnen wohnen, ebenso wie die laufenden Aus- und Weiterbildungsangebote für das Team. Die 5-Tage-Woche gehört ohnehin seit 20 Jahren zum Standardrepertoire.
Mittlerweile kümmern sich an die 150 MitarbeiterInnen um 190 Gäste aus aller Welt, welche die Kontinuität in Sachen Qualität zu schätzen wissen, die aber ebenso die laufenden Adaptierungen und Neuerungen genießen, die für noch mehr Komfort und Abwechslung sorgen.
„Der Wellness-Gast von heute erwartet die perfekte Infrastruktur. Überraschen und begeistern können wir ihn aber mit einzigartigen Erlebnissen“, weiß Hausherr Kostenzer. So wurde 2005 mit dem „Haus der Sinne“ der Wohlfühlbereich auf mehr als 3.000 m2 erweitert, das Fitnessstudio mit Rundum-Panoramablick bietet auf 450 m2 modernste Trainingsmöglichkeiten, und zahlreiche Behandlungen sind kleine Wohlfühlinszenierungen, die man auch zu zweit genießen kann. Dazu gehören Behandlungsrituale nach den Mondphasen, aufbauend auf den fünf chinesischen Elementen, balinesische Badezeremonien oder eine zweistündige „Traumreise“ mit Wohlfühlcharakter nach Amazonien.
Da – durchaus ungewöhnlich – die Alpenrose in Maurach nicht nur eine Wellnessresidenz der Superlative ist, sondern auch als Familienhotel höchsten Ansprüchen genügt, betraf der jüngste größere Umbau den so genannten Fun-Park, eine Abenteuerwelt unter freiem Himmel mit Kletternetz und Höhle, Piratenschiff und Basketballplatz, einfach allem, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Dazu kommen der Kinderclub, eine eigener Erlebnisbereich für Kinder und Jugendliche im Hotel – und natürlich die Fantasie und das Engagement des ausgebildeten Betreuerteams, die sieben Tage die Woche von 9.30 bis 22 Uhr für die jungen und jüngsten Gäste – übrigens auch für die Kinder der MitarbeiterInnen – von 3 bis 15 Jahren da sind.




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